Entwicklung von Schulen ans Netz e. V.
Schulen ans Netz e. V. hat sich von einer Ausstattungsinitiative für Schulen hin zu einem Medienkompetenzzentrum für den gesamten Bildungsbereich entwickelt.
Am Anfang war der Name Programm: Schulen in Deutschland sollten Zugang zum Internet erhalten. Das war gemeinsames Ziel des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und der Deutschen Telekom AG, die zu diesem Zweck 1996 gemeinsam den Verein Schulen ans Netz gründeten.
Mit "Schulen ans Netz" unterstützten Politik und Wirtschaft das Bildungswesen der Bundesrepublik auf dem Weg in die Informations- und Wissensgesellschaft. Bereits im Jahr 2001 war das im Namen "Schulen ans Netz" programmatisch angelegte Ziel erreicht.
Seit 2001: Medienkompetenzförderung statt Technikausstattung
Die erste Phase der Arbeit von Schulen ans Netz war vor allem der Ausstattung gewidmet. Die medienpädagogische Kompetenz war allerdings nicht flächendeckend ion den Schulen vorhanden. Damit Lehrende digitale Medien im Arbeitsalltag sinnvoll einsetzen können, bedarf es geeigneter pädagogischer Konzepte – praxistauglich und erprobt.Eine Herausforderung, die Schulen ans Netz annahm und von nun an Lehrkräfte beim Einsatz digitaler Medien in der Bildung durch unterschiedliche Projekte und Materialien erfolgreich unterstützte.
Seit 2006: Lebenslanges Lernen im Fokus
Im Jahr 2006 stellte sich der Verein neu auf. Denn der sinnvolle Umgang mit digitalen Medien ist nicht auf die Schulzeit beschränkt. Das von Schulen ans Netz e. V. im Schulbereich erworbene und mit zahlreichen Fachleuten zusammengetragene Know-how kann modifiziert in andere Bereiche transferiert und von vielen Akteuren der Bildungsarbeit genutzt werden. Neue Aufgaben mit dem Fokus "Lebenslanges Lernen" stehen seitdem im Zentrum bei Schulen ans Netz.
Im Bereich "Schulische Bildung" hat der Verein wichtige Erfahrungen gewonnen. Und Kompetenzen bewiesen: für eine sinnvolle Mediennutzung in formellen und informellen Bildungsprozessen. Künftig wird der Verein verstärkt auf den Handlungsfeldern "Frühkindliche Bildung" und "Berufliche Bildung" mit neuen Projekten Akzente setzen.





