LeaNet – für Frauen in Schule und Bildung
Das Online-Angebot LeaNet war eine Community für Frauen im schulischen Umfeld. Information und Austausch standen ebenso im Mittelpunkt wie Lernangebote.

Das LeaNet-Team von Schulen ans Netz e. V. bei der Arbeit
LeaNet war ein Online-Angebot für Frauen in Schule und Bildung. Sie konnten sich hier über schulrelevante und bildungspolitische Themen informieren und sich aktiv am Netzgeschehen beteiligen. Die Selbstlernangebote und betreuten Online-Kurse stärkten die Medienkompetenz von Frauen. LeaNet ging als bundesweites Angebot Ende 1999 ans Netz und richtete sich an Lehrerinnen und Referendarinnen aller Schularten und Stufen.
Das Netz für Frauen attraktiver machen
Hintergrund für dieses Projekt war die Tatsache, dass die Einführung von Computer und Internet an Lehrerinnen und Schülerinnen bis Ende der 90er Jahre fast vollständig vorbeigegangen war. Zwar ließ sich ein ganzes Ursachenbündel für diese Fehlentwicklung ausmachen. Zwei zentrale Faktoren wurden aber immer wieder benannt: Die aktuellen Fortbildungsangebote entsprachen in Struktur und Inhalt nicht den Anforderungen und Vorerfahrungen der Frauen, und die Internetangebote selbst waren für Frauen fast alle unattraktiv, da sie dort nicht adressiert wurden.
Vor diesem Hintergrund trat LeaNet an, der Ort im Netz zu werden, an dem Lehrerinnen sowie Referendarinnen zum Erfahrungsaustausch zusammenkommen oder Projekte initiieren. LeaNet stand zudem auch Pädagoginnen aus außerschulischen Bildungseinrichtungen und Müttern, die sich im schulischen Kontext engagiert haben, zur Verfügung. Am Ende des Jahres 2007 ging die Plattform LeaNet offline – und die Nutzerinnen zogen um zu lo-net².
Förderung/Finanzierung: Das Schulen-ans-Netz-Projekt LeaNet wurde gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung.
Zielgruppe
- Lehrerinnen und Referendarinnen aller Schularten
Laufzeit: 1999 - 2007





