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Internetprojekte an der Albrecht-Dürer-Schule Düsseldorf

"eTwinning ist für uns essenziell"

Die Albrecht-Dürer-Schule Düsseldorf ist Gewinnerin des Deutschen eTwinning-Preises 2011 in der Kategorie 16–21 Jahre. Wir stellen die beispielhaften europäischen Online-Projekte des nordrhein-westfälischen Berufskollegs vor.

Lehrerin Steffi Feldhaus (stehend) mit Schülerinnen und Schülern aus dem Projekt "Hotel Europa 2.0".

Lehrerin Steffi Feldhaus (stehend) mit Schülerinnen und Schülern aus dem Projekt "Hotel Europa 2.0".

In den Projekten "Werbung macht den Meister" und "Hotel Europa 2.0 – Internet and Web 2.0 in hotel marketing" befassten sich die Düsseldorfer Berufsschüler- und -schülerinnen zusammen mit tschechischen bzw. französischen Partnerklassen mit Kommunikation und Marketing im Web 2.0. Das Besondere dabei: Web 2.0 und Social Media waren Unterrichtsthemen und zugleich Werkzeuge, die kooperative Lernformen ermöglichten.

Beide Projekte hatte Steffi Feldhaus ins Leben gerufen. Die Englisch-, Spanisch- und Gestaltungslehrerin ist eTwinnerin aus Überzeugung: "Ich bin seit 2008 dabei und möchte es nicht mehr missen. eTwinning hat meinen Arbeitsalltag als Lehrerin unglaublich bereichert – fachlich wie auch menschlich."

Sie rät Kolleginnen und Kollegen, sich an eTwinning heranzutrauen – selbst Technikmuffeln: "Wenn man sich die Plattform eine Stunde ansieht oder gezeigt bekommt, merkt man, wie einfach die Bedienung ist. Schließlich ist der TwinSpace ein Web-2.0-Tool – und ein Aspekt von Web 2.0 ist, dass es sehr anwenderfreundlich ist."

Web-2.0-Werkzeuge professionell nutzen

Das haben auch ihre Schülerinnen und Schüler erfahren: "Es war kein Problem sich im TwinSpace zurechtzufinden", erzählt Johanna, die an der Albrecht-Dürer-Schule einen Teil ihrer Ausbildung zur Zahntechnikermeisterin absolviert. "Durch unsere Erfahrungen mit Facebook, studiVZ und ähnlichen Seiten wissen wir, wie man Dateien hochlädt, wie man Bilder bearbeitet, wie man Posts schreibt, kommentiert und so weiter. In unserem Alltag ist es normal, dass man sich mit dem Internet beschäftigt", sagt die 22-Jährige.

Weil sie mit dem Internet aufgewachsen sind, ist den Schülerinnen und Schülern der Einstieg in die Plattform leicht gefallen. Dennoch haben sie auf dem Gebiet der Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT) eine Menge dazugelernt. "Wir haben zum Beispiel gelernt Videokonferenzen durchzuführen", berichtet Franjo, der eine Ausbildung zum Hotelfachmann absolviert. "Das ist gerade für uns Hotelfachleute wichtig. Wenn ich mich in Hotels weltweit bewerben will, zum Beispiel in Amerika, dann muss ich nicht dorthin fliegen, sondern stelle mich in einer Videokonferenz vor." Außerdem durchschauen die Azubis dank eTwinning viel besser, wie Internetseiten gemacht werden. Im Projekt "Hotel Europa 2.0" haben Sie zuerst Hotel-Websites analysiert und anschließend selbst welche erstellt.

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In der Galerie erfahren Sie mehr über die Projekte
Was ist eTwinning?

eTwinning ist Teil der europäischen Schulaktivitäten (Comenius) und wird durch das EU-Programm für lebenslanges Lernen gefördert. Lehrkräfte aller Fächer, Schulformen und Jahrgangsstufen können sich kostenlos mit ihrer Klasse an eTwinning beteiligen und den virtuellen Klassenraum TwinSpace mit vielen Web-2.0-Tools wie Blogs, Wikis, Chats und Foren nutzen. Insgesamt machen 32 europäische Länder bei eTwinning mit. Europaweit arbeiten derzeit über 90.000 Schulen mit eTwinning und leisten innovative Projektarbeit mit digitalen Medien. Die deutsche Koordinierungsstelle von eTwinning ist bei Schulen ans Netz e. V. in Bonn angesiedelt.

[ Meldung vom 07.11.2011 ]

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