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"ESCapade"

Hilfe bei drohender Internetsucht

Das bundesweite Projekt ESCapade unterstützt Familien, deren Kinder zu viel Zeit am Computer verbringen.

Plakatmotiv des Projekts "ESCapade"

Das Kind sitzt nur noch vor dem Computer, und ständig gibt es deshalb Streit zu Hause. Das Projekt ESCapade will Eltern helfen, die diese Situation kennen.

Wie kein Medium zuvor knüpft das Internet an unsere natürlichen Bedürfnisse wie Spaß, Entspannung, Ablenkung, aber auch Erfolg, Anerkennung oder das Gefühl des "Gebraucht-Werdens" an. Die Fülle unterschiedlichster Faszinationswerte bewirkt eine besondere Sogwirkung, die es manchen schwer macht, die Zeit mit dem Medium zu begrenzen und Schule, Beruf, Familie und Freizeit nicht zu vernachlässigen. Wenn Jugendliche in Onlinespielwelten und Chatforen abtauchen, kann dies zu Auseinandersetzungen über die Dauer der Computernutzung führen, die alle Familienmitglieder belastet. Hier setzt das Modellprojekt ESCapade an und unterstützt Familien dabei, wieder miteinander ins Gespräch zu kommen.

Eltern können sich bei Beratungsstellen melden

In persönlichen Familienberatungen sowie bei einem Familienseminartag versuchen erfahrene pädagogische Fachkräfte, die Situation für alle Familienmitglieder zu verbessern und gemeinsam Lösungen zu entwickeln. ESCapade richtet sich an Familien mit Kindern im Alter von 13 bis 18 Jahren. Familien, die sich für eine Teilnahme interessieren, sind eingeladen, sich bei einer der beteiligten Beratungsstellen zu melden und zu informieren. Projektstandorte sind Köln (Nordrhein-Westfalen), Schwerin (Mecklenburg-Vorpommern), Lörrach (Baden-Württemberg), Berlin und Freising (Bayern).

ESCapade – Computer | Sucht | Familie

Das Projekt "ESCapade – Computer | Sucht | Familie" ist ein zielgruppenspezifisches, familienorientiertes Interventionsprogramm für Jugendliche mit problematischer Computernutzung. Das bundesweit angelegte Modellprojekt wird von der Fachstelle für Suchtprävention der Drogenhilfe Köln koordiniert um vom Bundesministerium für Gesundheit gefördert.

[ Meldung vom 24.11.2011 ]

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