Teil 2: "Medienbildung ist unverzichtbarer Baustein"
Der vom Bundesministerium für Bildung und Forschung mit initiierte Verein Schulen ans Netz ist auch auf der diesjährigen didacta wieder vertreten. Wo sehen Sie die zukünftige Aufgabe des Vereins, in welchem Bereich der Bildungslandschaft setzt er Akzente, wo sollte er zukünftig aktiv werden?
Schulen ans Netz ist als bundesweites Kompetenzzentrum für das Lehren und Lernen mit digitalen Medien anerkannt. Die digitalen Medien sind heute in der schulischen Bildung nicht mehr weg zu denken. Dies verdanken wir insbesondere den praxisnahen Angeboten von Schulen ans Netz. Die auf der Zehn-Jahres-Feier 2006 angekündigte Neuausrichtung des Vereins ist auf einem guten Weg. Der Verein setzt verstärkt in den Handlungsfeldern "Frühkindliche Bildung" und "Berufliche Bildung" mit neuen Projekten Akzente – beispielsweise im Bereich Berufsorientierung oder Berufsvorbereitung, aber auch bei der Förderung von Jugendlichen mit Migrationshintergrund.
Das Bundesministerium für Bildung und Forschung wird im Rahmen seiner Zuständigkeiten auch weiterhin die Arbeit des Vereins unterstützen. Ich wünsche mir, dass das Thema "Medienbildung – Bildung mit Medien" zukünftig noch stärker als bisher in der beruflichen Ausbildung verankert wird. Hierbei kann Schulen ans Netz seine langjährigen Erfahrungen in den Dialog zwischen Bund, Ländern sowie öffentlichen und privaten Partnern einbringen. Davon profitieren vor allem unsere Jugendlichen.
[ Meldung vom 05.03.2010 ]





