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Datenschutz und soziale Netzwerke – ein Gegensatz?

Ein aktueller Test der Stiftung Warentest beweist: Die bekannten sozialen Netzwerke weisen erhebliche Mängel in Punkto Datenschutz und Datensicherheit auf. Mit "SafeBook" will ein Juniorprofessor zeigen, wie es besser geht.

Drei Mädchen sitzen vor einem Laptop

Soziale Netzwerke liegen im Trend. Nicht nur Jugendliche nutzen Facebook, Schüler- und StudiVZ und Myspace immer häufiger. So verzeichnet die JIM-Studie 2009 einen Anstieg der jugendlichen Nutzer von Online-Communities um 12 Prozent. Dabei geben Nutzerinnen und Nutzer Fotos, Namen und Kontaktdaten preis, die im Internet aber nicht ausreichend geschützt sind. Das belegt die Stiftung Warentest in der April-Ausgabe ihrer Zeitschrift "test".

Freibrief für die Datennutzung

Acht von zehn Netzwerken konnten "erhebliche" Mängel nachgewiesen werden. Am schlechtesten schnitten bei der Studie von Stiftung Warentest amerikanischen Netzwerke ab. Zu den bekanntesten zählen Facebook und Myspace. Facebook beschränkt zwar die Rechte der Nutzer, fordert aber vom Nutzer die Lizenz, seine Daten weltweit verwerten zu können. Ähnlich läuft es bei Myspace – dieses Netzwerk räumt sich ebenfalls Rechte an den persönlichen Daten und dem geistigen Eigentum der Nutzer ein. Nach einigen Querelen in den vergangenen Jahren, sind StudiVZ und SchülerVZ laut der Studie mittlerweile positive Beispiele in Punkto Datensicherheit – sie geben Nutzerinnen und Nutzern die Möglichkeit, selbst über die Freigabe der Daten zu bestimmen.

[ Meldung vom 26.03.2010 ]

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