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Bildung für Biodiversität

Richard Heinen von Schulen ans Netz e. V. hat während der internationalen Diskussionsrunde in Bonn die Bedeutung digitaler Medien betont. Im Kontext der UN-Naturschutzkonferenz 2008 hat er an der Debatte um Bildung und Biodiversität teilgenommen.

Bunte Landkarte zur UN-Naturschutzkonferenz

Wenn sich 14 Tage lang 5000 Menschen aus aller Welt an einem Ort zusammensetzen, um über die Rettung der Welt zu diskutieren, kann dies nicht ohne Resonanz bleiben. Doch die Tatsache allein setzt keine Bildungsprozesse in Bewegung, die für den Erhalt der Vielfalt der Arten positive Auswirkungen hätte. Wie nachhaltige Bildung Artenschutz befördern kann, war deshalb Thema einer Diskussionveranstaltung im Rahmen der UN-Naturschutzkonferenz in Bonn.

Eine Brücke zwischen Bildung und Biodiversität schlagen

In der Diskussion plädierten die Teilnehmer dafür, vor Ort mehr praktische Anlässe für das Erleben von Natur zu schaffen, um die heranwachsende Generation für das allmähliche Verschwinden von Arten zu sensibilisieren und zum Handeln zu motivieren. David Ainsworth vom Sekretariat für biologische Vielfalt der UN leitete die international besetzte Diskussionsrunde mit Experten aus Wissenschaft und Bildung.

Da Artensterben oft irgendwo in der Welt fernab von den Verursachern stattfindet, betonten die Diskutanten die Wichtigkeit von Internetkommunikation und digitalen Medien. Datenbanken, Satellitentechnik und digitale Darstellungswerkzeuge leisten einen wichtigen Beitrag, um den weltweiten Verlust an Artenvielfalt begreifbar zu machen. Gleichzeitig ermöglicht das Internet weltweite Kommunikation zwischen den Akteuren, die sich für Naturschutz engagieren und so an einem Netzwerk für Biodiversität arbeiten.

[ Meldung vom 04.06.2008 ]

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